Wissenswertes

Neuer Therapieansatz im Kampf gegen erblich-bedingten Haarausfall

Geheimratsecken und zunehmend dünner werdendes Haar am Oberkopf – rund 80 Prozent der männlichen Bevölkerung müssen sich früher oder später mit der Problematik des erblich-bedingten Haarausfalls (androgenetische Alopezie) auseinandersetzen. Ein neu entwickelter Therapieansatz amerikanischer Forscher lässt jetzt viele Betroffene neue Hoffnung im Kampf gegen den vorzeitigen Haarverlust schöpfen. So konnte in einer kürzlich durchgeführten Studie ein Botenstoff ermittelt werden, der nachweislich das Haarwachstum hemmt.

Botenstoff PGD2 hemmt das Wachstum neuer Haare

Wissenschaftler finden Grund für schnelles Wachstum von grauen Haaren

Der Spiegel bringt sie ab einem gewissen Alter gnadenlos zum Vorschein und manch einer weiß nicht, wie man mit ihrem verstärkten Auftreten umgehen soll: Die Rede ist von grauen Haaren. Doch graue und weiße Haare fallen nicht nur durch ihre Farbe sofort ins Auge, sie wirken auch deutlich dicker als die restlichen Haare und scheinen sogar schneller zu wachsen.

Aus der Forschung: Fettzellen in der Kopfhaut stimulieren das Haarwachstum

Nach Ansicht von Forschern der US-amerikanischen Universität Yale erfüllen die Fettzellen in der Kopfhaut eine wichtige Funktion für das Haarwachstum. Zu diesem Ergebnis gelangten die Wissenschaftler nach einer Reihe von unterschiedlichen Experimenten mit Mäusen und erhoffen sich nun neue Therapiemöglichkeiten im Kampf gegen vorzeitigen Haarausfall.

Neue Studie: Kann niedrig dosierte Laserbestrahlung das Haarwachstum anregen?

Eine kürzlich in Indien durchgeführte Studie schürt die Hoffnung, dass das Haarwachstum mithilfe niedrig dosierter Laserstrahlung stimuliert werden kann. Im Rahmen der vorangegangenen Untersuchungsreihe wurden Versuchsmäusen zunächst Haare im Bereich des Bauches entfernt und anschließend die betroffenen Hautareale einer Laserbehandlung unterzogen.

Neue Spur im Kampf gegen erblich-bedingten Haarausfall

Der erblich-bedingte Haarausfall (androgenetische Alopezie) wird durch eine vererbte Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegen das Hormon Dihydrotestosteron (DHT) ausgelöst. Ein zu hoher DHT-Spiegel in der Kopfhaut führt zu einer Verkürzung der Wachstumsphase der Haare und lässt sie noch vor ihrer vollen Entwicklung als kaum sichtbaren Flaum ausfallen.  Nach Ansicht eines amerikanisch-taiwanesischen Forscherteams könnte dafür der Verlust von Stammzellen in der Kopfhaut verantwortlich sein.