Ursachen bei diffusem Haarausfall

Bei  diffusem Haarausfall kann es unterschiedliche Ursachen geben

Zumeist liegt die Ursache in einer Körperschwäche, die sich (auch) als Haarausfall zeigt. Hier ist es wichtig, genau herauszufinden, was die Ursache ist und diese anschließend zu beheben. Zumeist handelt es sich beim diffusen Haarausfall um eine temporäre „Störung“, die Haarwurzel bleibt weiterhin intakt und kann nach der Behebung des Problems wieder Haare produzieren.

Eine häufige Ursache für diffusen Haarausfall ist Stress

Stress kann durch eine Vielzahl körperlicher und seelischer Reize (Stressoren) ausgelöst werden: Wärme, Kälte, Lärm, Verletzungen, Infektionen, Probleme in der Partnerschaft, Überforderung im Beruf, Verlust eines geliebten Menschen u.a.

Unabhängig von der Art der Stressoren kommt es zu körperlichen Anpassungsreaktionen. Es kommt zu einer vermehrten Ausschüttung von Hormonen wie Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin. Durch diesen veränderten Hormonhaushalt werden die Haarwurzeln nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt, was dazu führt, dass die Haare verstärkt ausfallen.

Durch Stress kann auch erblicher Haarausfall verstärkt werden. Dieser zeigt sich allerdings dann nicht über den gesamten Kopf verteilt, sondern nur in bestimmten Regionen

Haarausfall bei Hormonschwankungen

Vor allem bei Frauen kommt es in Phasen mit starken Hormonschwankungen zu Haarausfall.

Dies kann bei erster Einnahme/Absetzen von Kontrazeptiva (Anti-Baby-Pille) passieren, aber auch nach Geburten oder in den Wechseljahren. Auch bei den Hormonschwankungen kann es sowohl zu diffusem Haarausfall (Ausdünnung am ganzen Kopf) oder zu erblichem Haarausfall kommen (Kahlwerden am Oberkopf).

Auch bei den Hormonschwankungen kann es sowohl zu diffusem Haarausfall (Ausdünnung am ganzen Kopf) oder zu erblichem Haarausfall kommen (Kahlwerden am Oberkopf).

Mangelernährung führt zu Haarausfall

Manche Ernährungsgewohnheiten können durchaus zu Mangelernährung führen, die Haarausfall begünstigt.

Besonders drastisch tritt Haarausfall in folgenden Fällen auf: Längere Fastenkuren, strenge Diäten (unter 1000 Kcal/Tag), Magersucht (Anorexie), Bulimie, Abführmittelmissbrauch

Aber auch einseitige Fehlernährungen können zu Mangelzuständen bei besonders wichtigen Vitaminen oder Mineralstoffen führen.

Problematisch sind hierbei auch vermeintlich gesunde Ernährungsweisen, bei denen wichtige ernährungsphysiologische Gegebenheiten missachtet werden, beispielsweise manche Rohkosternährungen oder Veganismus.

Um möglichem Haarausfall entgegenzuwirken, sollten folgende Vitamine und Mineralien in ausreichender Tagesdosierung aufgenommen werden: Eisen, Zink, Selen, Vitamin A, Vitamin B, Vitamin H, Vitamin K

Die Einnahme einiger Medikamente kann diffusen Haarausfall auslösen

Folgende Medikamente können Haarausfall verursachen: Beta-Blocker, Lipidsenker, Kontrazeptiva,    Hormonblocker, Thyreostatika (Schilddrüsen-Medikamente)

Vergiftungen begünstigen Haarausfall

Manche Vergiftungen haben auch Haarausfall zur Folge, besonders schwerwiegend sind dabei Überdosierungen von Thallium, Kadmium, Quecksilber sowie eine Vielzahl von Pestiziden.

Falsche Haarpflege kann zu Haarausfall führen

Sogar haarpflegende Maßnahmen (Dauerwelle, Färben,  Häufiges Kämmen, Straffe Zöpfe oder Pferdschwänze) können die Haare so strapazieren, dass sie infolgedessen ausfallen oder abbrechen. Wenn sie abbrechen, was man daran sehen kann, dass die abgefallenen Haare keine Wurzeln haben, ist es eigentlich kein richtiger Haarausfall, aber kahle Stellen kann man davon dennoch bekommen. Die Haare wachsen nach Behebung des Auslösers aber ganz normal wieder nach.